18.00 Uhr – Stadtkirche Diessenhofen

Gottesdienst der Generation Church

 

18.00 Uhr – Stadtkirche Diessenhofen

Gottesdienst der Generation Church

 

18.00 Uhr – Stadtkirche Diessenhofen

Gottesdienst der Generation Church mit Ladina Wettstein.

 

18.00 Uhr – Stadtkirche Diessenhofen

Gottesdienst der Generation Church

18.00 Uhr – Stadtkirche Diessenhofen

Gottesdienst der Generation Church mit Josha Kuhn

 

18.00 Uhr – Stadtkirche Diessenhofen

Gottesdienst der Generation Church

 

18.00 Uhr – Stadtkirche Diessenhofen

Gottesdienst der Generation Church mit Toby Meyer.

 

18.00 Uhr – Stadtkirche Diessenhofen

Gottesdienst der Generation Church mit Daniel Kleger

 

 

Die Diessenhofer Generation Church lud am vergangenen Sonntagabend zu einem besonderen Anlass ein. Pfarrer Fredy Staub (Jegenstorf BE) trat in der Stadtkirche unter dem Motto auf: „Wie würden Sie reagieren, wenn Gott Sie fragen würde?

Diese gottesdienstliche Veranstaltung entpuppte sich im wahrsten Sinne des Wortes als Ereignis voll frischer Zuversicht. Eingetaucht in eine farbenfrohe Beleuchtung der Mauern und Säulen des Kirchenschiffs, spielte die Band eine wohltuend orchestrierte Mischung aus traditionellen und modernen Melodien. Die Lieder, solistisch klangvoll von der Bühne her vorgetragen und von der Gemeinde ebenso schwungvoll mitgesungen, entführten in den weiten Raum einer freundlichen Begegnung mit dem Heiligen.

Nahe bei Gott und den Menschen

Die Zuhörer wurden von erhöhter Aufmerksamkeit erfasst. Eine faszinierende Stimmung breitete sich im Kirchenschiff aus, die der Redner aufgriff und verstärkte. In rascher Folge schilderte Fredy Staub kraftvolle Bilder, Szenen und Ereignisse, die er zu einem wohltuenden und zielführenden Ganzen verwob. Immer wieder wechselte er die Erzählperspektive, wodurch die Spannung zusätzlich gesteigert wurde. Die Hörerinnen und Hörer wurden förmlich in den Bann dieser Predigt gezogen.

Natürlich spielten auch die Probleme der Welt ebenso wie traurige Einzelschicksale eine enorme Rolle. Der Referent berichtete von seinem schrecklichen Auto-Unfall in jungen Jahren, der zu einem Nahtod-Erlebnis geführt habe. Wie durch ein Wunder sei er noch einmal mit dem Leben davongekommen. Dieses Schlüsselereignis habe ihn in den Dienst für Gott und an den Menschen geführt.

Schwere Schicksalsschläge, aber auch normale Alltagsprobleme seien der Auslöser für die Suche nach dem Sinn des Lebens. Im Grunde genommen sei die Schwelle niedrig, die zur Tür des Glaubens führe. Der Schlüssel zur Öffnung dieses Tores liege für jeden und jede bereit. Unter solchen Umständen falle es nicht schwer, lebendiges Urvertrauen zu Gott und Jesus zu entwickeln. Dadurch werde die Bahn frei für ein freundliches Zusammentreffen mit dem Ewigen, und das Land der Freiheit könne betreten werden. „Gott ist Liebe, Gott ist Gnade, Gott ist der Weg“, lautete der schriftliche Kommentar eines Besuchers zu dieser Predigt.

Abendmahl und Aperó

Der Abend wurde durch humorvolle Moderation, farbenfrohe Dekoration und stimmungsvolle Lieder zur Ehre Gottes angereichert. Gebete und Fürbitten stellten eine Verbindung zwischen Himmel und Erde her. Gegen Ende des Gottesdienstes fand eine Feier des Heiligen Abend-mahls im Chorraum statt. Das Angebot zu persönlicher Segnung wurde ebenfalls wahrgenom-men.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Im Anschluss ergab sich bei einem feinen Aperó ausführlich Gelegenheit zum geselligen Meinungsaustauch und zur Pflege der Gemeinschaft. Dieser eindrucksvolle Abend wird noch lange im Stadtgespräch bleiben. Der nächste Diessen-hofer Anlass im Format „Generation Church“ findet am 30. April mit einer Gastpredigt von Pfarrer Rolf Roeder (Basadingen-Schlattingen-Willisdorf) statt.

Kraftorte des Lebens

Es war wieder soweit: Am Abend des letzten Juni-Sonntags öffnete die Diessenhofer Stadtkirche ihre Pforten für die Generation Church – also für jenen Gottesdienst, der mit Musik und Technik, Licht und Klang, farbigen Bildern und ausdrucks-starken Symbolen eine zeitgenössische Wohlfühl-Atmosphäre im altehrwürdigen Kirchenschiff erzeugt. Dieser Anlass stand unter dem Thema: „Gott ist meine Quelle“. Der Chorraum wurde zur Präsentationsfläche für ein Programm, das alle Sinne ansprach und die Besucherinnen und Besucher ganzheitlich in Beschlag nahm. Die Präsentation wirkte modern, frei und beinahe weltlich – und war doch geprägt von einem tiefen Empfinden für Glaube, Liebe und Hoffnung.

Ströme des Glücks

Die emotionale Ergriffenheit der Zuhörer gelangte während der Lieder und Gebete, Lesungen und Wortbeiträge immer wieder an Höhepunkte, so auch während der Ausführungen von Sozialdiakonin und Religionslehrerin Karin Schmid. Wie anhand Psalm 36 erläutert wurde, sei Gott die „Quelle des Lebens“, aus der ein Strom an Zufriedenheit und Glück hervorfliesse: „Gott ist der Ursprung von allem positivem Leben“, betonte die Rednerin.

Diese Zusammenhänge vertiefte sie anhand der Gestalt des Isaak, des Sohnes Abrahams, der Gottes Verheissungen zugunsten des Stammvaters auf eigene Weise fortgeführt habe. Das werde vor allem bei jenem unermüdlichen Brunnenbau deutlich, von Isaak und seinen Mitarbeitern mit Hingabe und Einsatzbereitschaft betrieben, und zwar trotz massiver Widerstände von Neidern, Mobbern und missgünstigen Nachbarn (1. Mose Kapitel 26, Verse 12 bis 33).

Zusammenarbeit mit Gott

Besonders der zweitletzte Brunnen, von Isaak erbaut, habe es in sich gehabt, betonte Frau Schmid. Allein schon der Name Rechobot („weiter Raum“) sei eine Offenbarung, weil darin ein symbolisches Programm stecke: Der Glaube sei wie ein weiter und freier Raum, in den man hineingeführt werde und der es ermögliche, eigene Begabungen auszubauen zu Gottes Ehre und zur Freude der Mitmenschen.

Der letzte Brunnenschacht, von Isaaks Mitarbeitern gegraben, habe den Namen Schiba („Siebenbrunnen“) getragen. Sieben sei die Zahl der Vollkommenheit, führte die Referentin aus. Das sei wie bei einem Würfel: Die gegenüberliegenden Zahlen – im Fall ihrer Addition – ergäben immer die Zahl sieben. Dies sei ein Bild für das geniale Zusammenwirken von Gott und Mensch: „Wenn wir geben, was wir haben, gibt Gott den Rest dazu. Isaak praktizierte seinen Glauben, er gab nicht auf, war flexibel, dankte Gott – und erlebte göttlichen Segen.“

Technik und Band, Chorklänge und dekorative Farben, Moderation und meditative Abschnitte lockerten den Ablauf auf und vermittelten ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Bei einem erfrischenden Apéro und angeregter Unterhaltung klang der abendliche Anlass in innerer Harmonie aus.